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2014

Optimierte Variantenselektion für einen effizienten E/E-Produktlinientest - Optimized variant selection for efficient E/E product line testing
Zitatschlüssel Cmyrev2014
Autor Cmyrev, A.
Buchtitel OPUS Technische Universität Berlin (also PhD dissertation 2014)
Jahr 2014
Zusammenfassung Um der Individualität möglichst vieler Kundenwünsche sowie der Volatilität der Märkte begegnen zu können, bieten Automobilhersteller immer mehr Modellvarianten mit einer Vielzahl an Ausstattungsmöglichkeiten an. Dies führt zu einer schnell wachsenden Variantenvielfalt sowie einer steigenden Produktkomplexität, welche während des Entwicklungsprozesses von sogenannten Produktlinien bewältigt werden muss. Insbesondere während der Phase des Testens stellt sich die Frage nach den „richtigen“ zu testenden Varianten, da aufgrund der hohen Anzahl das Testen jeder einzelnen Variante nicht praktikabel bzw. wirtschaftlich wäre. In der vorliegenden Arbeit wird eine Methode zur Identifikation der repräsentativ zu testenden Varianten vorgestellt. Durch das Testen dieser Varianten wird die Absicherung der gesamten Produktlinie gewährleistet. Hierfür wird zunächst eine einheitliche Dokumentationsbasis der Variabilität über die verschiedenen Entwicklungsphasen hinweg definiert. Dabei erfolgt die Beschreibung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Varianten innerhalb eines universellen Merkmalmodells. Ausgehend davon werden Merkmale auf die Entwicklungsartefakte, wie Anforderungen und Testfälle, abgebildet. Dadurch liegen Anforderungs- und Testspezifikationen vor, welche für die gesamte Produktlinie gelten. Mittels einer Konsistenzprüfung wird die Durchgängigkeit der abgebildeten Variabilität zwischen Artefakten unterschiedlicher Entwicklungsphasen sichergestellt. Mithilfe von zwei verschiedenen Optimierungsalgorithmen werden die zu testenden Varianten selektiert, welche jede im Lastenheft spezifizierte Anforderung sowie jedes im entsprechenden Merkmalmodell definierte Merkmal mindestens einmal abdecken. Die Praxistauglichkeit sowie Effektivität der Konsistenzprüfung und Selektionsmethodik konnten anhand von zwei realen E/E-Produktlinien der Daimler AG nachgewiesen werden. Die Beseitigung der identifizierten Inkonsistenzen zwischen Entwicklungsartefakten führte zu einer Steigerung der Qualität in Spezifikationsdokumenten. Darüber hinaus bewirkte die anforderungs- und merkmalbasierte Selektion der zu testenden Varianten eine signifikante und gleichzeitig systematische Reduktion des Testumfanges.
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